Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungspflicht

Sozialversicherungspflicht für Versicherungsvermittler

Die Scheinselbstständigkeit und die Pflicht zur Zahlung in die Rentenkasse für arbeitnehmerähnliche Personen wird oft in den selben Topf geworfen. Es soll damit jedoch jeweils etwas anderes geregelt werden.

Für Versicherungsvertreter, die keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer eingestellt haben (Gehalt muss über 450 € liegen) und ihr Einkommen überwiegend von einem Auftraggeber erhalten, besteht eine Pflicht zur Zahlung von Beiträgen in die Rentenkasse (Vergleiche § 2 Abs 1 Nr. 9 Sozialgesetzbuch VI).

Dieses Pflicht kann auch den Versicherungsmakler treffen. So stellt sich die Frage, ob durch den Anschluss an einen Makler-Pool nur ein Auftraggeber vorhanden ist. Zu dieser Problematik führt Herr Dr. Wurdack -von der Kanzlei Küstner, von Manteuffel &Wurdack- in seiner Besprechung zum Urteil des Bayrischen Landessozialgerichts aus (Urteil vom 3. Juni 2016 – L 1 R 679/14). Der gut verständliche Artikel führt in die allgemeine Problematik der Rentenversicherungspflicht ein, um dann das Urteil näher zu beleuchten. Wer sich mit dem Thema befassen muss, findet hier die notwendigen Informationen.

Weitere Informationen auf dieser Seite finden Sie hier.



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