Buchbesprechung

Low Budget Werbung

Werbet FinanzdienstleisterOK1212-1In diesem Artikel stellt der Autor, Herr A. Gmeiner, sein Buch vor. Worum es in dem Buch geht, ergibt sich bereits aus dem Titel „Low Budget Werbe 1×1 für Finanzdienstleister, Versicherungsmakler und Vermögensberater“. Es ist keins der Bücher, die in den großen Verlagen mit viel Werberummel veröffentlicht wurde. Um so interessanter ist es einen Blick hineinzuwerfen. Nach der Buchvorstellung gibt es noch wertvolle Tipps vom Autor, wie man in der Werbung konkret vorgehen muss.

 

 

 

Buchvorstellung

Werbetherapeut Kapitelgrafik1 Mit einem großen Budget auf Werbefang zu gehen – das können viele. Wenn Sie ein Kampagne von sagen wir mal 10 oder 20 Schaltungen in einer Lokalzeitung finanzieren, mit halbseitigen Anzeigen – dann wird schon etwas an Umsatz für Ihr Unternehmen übrig bleiben. Wenn Sie aber darauf angewiesen sind, das schon eine oder zwei einzelne Anzeigen den erhofften Umsatz bringen, ganz einfach, weil Sie sonst kein Werbebudget mehr haben, dann, ja dann trennt sich die Spreu vom Weizen.

Ich bin – so wie Sie – Unternehmer!
Ich benötige – so wie Sie – Umsatz und neue Klienten!

Aber: Ich habe entdeckt, wie man dauerhaft zu Kundenanfragen kommt und zwar mit Low-Budget!

Ja, ja, – ich weiß schon. Ich bin Werbefachmann – sogar Werbetherapeut und Sie sind Finanzbera-ter! Und als Werbefachmann, da sollte man doch wissen wie man zu Kunden kommt – ODER?

Weit gefehlt!
Denn, Sie können mir jetzt glauben oder auch nicht, aber ich habe zumindest einmal im Monat Anfragen oder Besuch von Werbeagenturbesitzern, Werbegrafikern, SEO-Spezialisten, Webde-signern, etc. Alle diese „Fachleute“, die sich mit Marketing und Werbung eigentlich auskennen soll-ten, haben das gleiche Problem – wie komme ich zu Kunden!

Und genau darum habe ich mich auf Low-Budget Werbung, No-Budget-Marketing und Guerilla-Marketing spezialisiert. Ich arbeite für Unternehmer und Freiberufler wie Sie einer sind. Alle haben wenig Werbebudget – und jeder eingesetzte Werbeeuro, sollte auch sofort und unmittelbar den entsprechenden Umsatz bringen.

Und jetzt kommt der wichtigste Tipp vom Werbetherapeuten:

Bringen Sie KONTINITÄT in Ihre WERBUNG
und in Ihr
MARKETING!!

Einmal Werbung ist gut! Mehrmals Werbung oder PR ist besser! Aber nur dauerhafte Werbung, Promotionaktionen und PR-Erwähnungen bringen Ihnen auch dauerhafte Anfragen von Kunden.
Sie glauben mir nicht?

Mein diesbezüglich einschneidendstes Erlebnis, hatte ich in diesem Jahr. Da bekam ich ein Mail von einer Kundin (auch eine Finanzberaterin), die mir entrüstet Vorhaltungen machte: „Lieber Hr. Gmeiner – unsere Werbeaktion vom letzten Jahr hat ja gut funktioniert, aber jetzt kommen keine Anfragen mehr.“ Dieser eine Satz zeigt was gemeint ist. Die Dame dachte allen Ernstes, einmal Werbeaktion – einmal Geld investieren – das muss sich doch für die nächsten Jahre rechnen.
Sorry – so geht’s nicht. Sie müssen was tun – immer wieder!

KEINE ANGST!

Glauben Sie mir, Werbung funktioniert (auch und vor allem im Internet) und auch ohne gigantische Budgets. Denn die meisten Unternehmer von Klein- und Mittelbetrieben glauben noch immer, dass „gute Werbung“ nur mit „viel Geld“ einhergeht. Ich meine dazu: das war noch nie so und wird es auch nie sein. Das beweisen die gigantischen Marketing- und Werbeflops der Großen. Denn auch mit viel Geld kann nichts „verkauft“ werden, wenn grundsätzliche und schwerwiegende Fehler in der Ansprache und der Kommunikation gemacht werden.

Außerdem: viel Geld in die Werbung zu stecken, ist keine Kunst. Das kann jeder. Aber mit wenig Geld große Erfolge zu erzielen – dazu gehört eine gesunde Portion Wissen. Wissen um die vielen kleinen Regeln, Tricks und Kniffe der Werbung. Low-Budget-Werbung ist:

AUFFÄLLIGER ALS DIE ANDEREN
UNGEWÖHNLICHER ALS DIE ANDEREN
VIRTUELLER ALS DIE ANDEREN
MEHR KUNDEN-BENEFIT ALS DIE ANDEREN
GÜNSTIGER ALS DIE ANDEREN

Und wenn ich Ihnen jetzt die drei günstigsten und effektivsten Werbemöglichkeiten nennen müsste, die Ihnen NACHHALTIG und KONTINUIERLICH Interessenten bescheren, dann würde ich sagen:

DIE TOP 3
WERBEMITTEL FÜR FINANZDIENSTLEISTER:

IHRE HOMEPAGE
&
GOOGLE-ANZEIGEN / FACEBOOK-ANZEIGEN
&
ONLINE-PR bzw. PUBLIZITÄT bzw. CONTENT

Kurze Erklärung:

WARUM HOMEPAGE?
Ihre Homepage ist wie Ihr persönlicher Messe- und Informationsstand in den Weiten des Internet.
Der Stand ist rund um die Uhr geöffnet und soll Interessenten zu potentiellen Kunden machen. Wie geht das? Durch Information! Und Information ist Text! Sehen Sie sich meine Website an – ich werde immer wieder speziell von Webdesignern und Agenturchefs dafür kritisiert. Es ist viel zu viel Text auf meiner Website. Fakt ist: meine Interessenten sind bis zu – 3 Stunden (!) auf meiner Website und kommen immer wieder. Ein Hauptgrund – mein mittlerweile umfangreicher Downlo-adbereich. Daher mein Tipp: Keine Angst vor zuviel Text auf der Homepage. Und lassen Sie sich einen Gratis Downloadbereich auf Ihrer HP einrichten. Informieren Sie Ihre Interessenten so gut es geht, damit die Besucher auf Ihrer HP bleiben. Und, Sie müssen alles versuchen, um möglichst viele Besucher auf Ihre Website zu bekommen. Das Prinzip ist einfach – je mehr Besucher, desto mehr Kundenanfragen. So einfach ist das, aber auch so schwer!

WARUM PUBLIZITÄT und CONTENT
Und genau darum kommt gleich der Punkt Publizität und Content. Das einzige was man mit Si-cherheit über die Algorithmen von Google weiß: Google liebt Content. Also schaffen Sie Content – schaffen Sie Informationen über ihre Angebote über Ihre Produkte und seien Sie Problemlöser für Ihre Kunden. Egal ob mit normalen Homepagetexten, oder eBooks, oder Blogs, oder oder oder

WARUM GOOGLE-ANZEIGEN
Ich schalte Google-Anzeigen schon seit vielen Jahren. Und seit ich das mache, haben sich meine Umsatzzahlen vervielfacht. Denn dadurch war es mir zum ersten Mal möglich, tatsächlich täglich und rund um die Uhr und im gesamten deutschen Sprachraum meine Eigenwerbung zu platzieren. Und ich erreiche damit tatsächlich genau jene Kunden, die nach meiner Dienstleistung suchen. Und das funktioniert auch in Ihrem Fall mit sogenannten Keywords: Lebensversicherung, Geldanlage, Golddepot, ansparen, Finanzplan, etc. Das hat mir Tausende Zugriffe gebracht und – siehe oben – je mehr Zugriffe auf der HP, desto mehr Kunden. Und das Beste – wenn Sie nur lokal agieren – keine Problem. Sie können die Schaltung der Adwords bei Google auch direkt auf Ihre Stadt oder Ihren Landkreis oder Ihr Bundesland beschränken. Gerade mache ich so eine Google-Anzeigen-Kampagne für einen Ihrer Kollegen für das Gebiet Chiemsee in Bayern.

WARUM FACEBOOK-ANZEIGEN
Facebook ist die größte Community der Welt – und gerade als Finanzdienstleister finden Sie genau hier Ihre Klienten. Sie brauchen jedoch zuerst eine kleine (und sehr einfach zu erstellende) Facebook-Seite für Ihr Unternehmen. Dann können Sie dieses ähnlich wie bei Google-Anzeigen bewerben. Der Vorteil bei Facebook – derzeit sind Facebook-Anzeigen noch günstiger als Google-Ads. Mein Tipp: nicht nur Likes sammeln, sondern versuchen „Reaktionen“ und „Conversions“ auszulösen. Die Interessenten sollen eine Handlung setzen oder auf Ihre Homepage wechseln oder Infos abrufen (zb ein eBook).

WARUM ONLINE-PR
Weil Online-Pressemeldungen die derzeit günstigste Kommunikationsmöglichkeit der Welt sind. Und weil sie mit Online-PR weite Kreise ziehen können und sich bekannt machen und mit ein biss-chen Glück, auch in die lokale oder überregionale Presse oder sogar ins Radio oder ins TV kom-men.

Alle diese Tools haben eines gemeinsam und schaffen für Sie das, was eigentlich Werbung im Idealfall möglich machen sollte:

Aufmerksamkeit für Sie und Ihr Unternehmen – rund um die Uhr – Tag für Tag – Monat für Monat – Jahr für Jahr.

Und genau darum möchte ich Ihnen mein Buch an Herz legen: „Low Budget Werbe 1×1 für Fi-nanzdienstleister, Versicherungsmakler und Vermögensberater“
(http://www.amazon.de/dp/3734740584/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_HNbpxb0QDDRBN)

Und wenn Sie davon nicht genug haben, dann sollten Sie meinen GRATIS Service nutzen – den kostenlosen WERBE-CHECK auf meiner Homepage http://www.werbetherapeut.com/gratis-werbecheck/ und wenn Sie mehr über Low-Budget-Werbung erfahren wollen, dann bedienen Sie sich – GRATIS und UNVERBINDLICH auf meiner Homepage mit unzähligen eBooks und mehre-ren Stunden Audiobooks und Videos: http://www.werbetherapeut.com/gratis-werbecheck/

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Ihr Werbetherapeut
http://www.werbetherapeut.com

 

 

Und hier nun die versprochenen Tipps vom Werbetherapeut. Aber nicht nur lesen, auch umsetzen!!!

Wie mache ich mich anders:
Tipp: Anders als die Anderen – das geht überall. Vor allem natürlich beim Produkt. Suchen Sie sich eine lohnende, aber nicht schon längst abgegraste Zielgruppe. Wie wäre es mit KINDERN. Wenn Sie eine Frau und Mutter sind – was könnte da vertrauenserweckender sein. (Geht natürlich auch bei Männern). Oder die große Gruppe der Biofreaks und Tier-schützer und menschen die „nachhaltig“ leben wollen. Bieten Sie daher Anlageformen die nachhaltig, waffenfrei, tierleidfrei sind – werden auch weiterhin boomen. Aber es beginnt schon bei Ihrem Outfit! Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, alle Finanzberater müssten in Anzug und Krawatte beim Kunden aufkreuzen. Wenn Sie hauptsächlich in einer bäuerlichen Gegend unterwegs sind, dann ist Anzug und Krawatte fast schon abschreckend. Also – überlegen Sie sich ein paar „kreative“ Irritationen. Ich hatte früher immer einen knallrosa Plastikkoffer – heute habe ich eine knallblauen Ledertasche.

Ideen für Finanzberater:

  • Goldene Metallvisitenkarte (entweder wirklich aus Messing – oder aber nur Papier mit Goldfolie)
  • Alternativ und für Biozielgruppe: HOLZ-Visitenkarte
  • Werden Sie zum „Finanz-AB-Rater“ – also stellen Sie nicht Ihre Verkaufsprodukte vor, sondern jene über die derzeit alle reden und die nach Ihrer Meinung nicht gut, nicht gewinnbringend, schlecht oder sogar gefährlich sind. Sowas hätten wir 2008 gebraucht
  • Machen Sie Ihre Kundenbesuche nicht mit dem Auto – sondern mit dem Fahrrad
  • Einen Stand auf Mini-Messen (Egal ob Esoterikmesse, Tattoo-Messe, Erotikmesse, Streetfoodfestival, Kunstmesse, oder Hochzeitsmesse) – diese Messen haben günstige Standpreise und locken viele Personen an – aber natürlich sollte auch Ihr Angebot passen.

Was kann ich GRATIS anbieten:

  • Gratis INFORMATIONEN – das ist das virtuelle Lockmittel im Internet (in Form von eBooks) – denken Sie dabei nicht an Ihre gratis Beratung, denn dabei denken Ihre Kunden nur daran, dass Ihnen jemand etwas verkaufen will
  • Gratis Webinare (also Online-Seminare zu einem bestimmten Thema)
  • Gratis Info-Stände (am besten direkt in einem einkaufscenter – oder an einer High-Frequenz-Location
  • Gratis Info-Videos (denken Sie an die youtuber, die Zehntausende Zuschauer haben. Spezialisieren Sie sich auf IHR Thema und dann erzählen sie „wirklich“ interessante Dinge darüber

Was ist effektiver Content:

  • Content ist all das, was sie über sich, über ihre Produkte und deren unterschiedlichste Vorteile und Einsatzgebiete sagen können.
  • Eine Lebensversicherung hat für einen Unternehmer eine komplett andere Motivation, als für eine Mutter mit 2 Kindern. Finden und beschreiben Sie diese Unterschiede.
  • Das ist guter Content. Schreiben Sie auch mal „negatives“ über ein Produkt – oder wer ein bestimmtes Finanzprodukt von Ihnen NICHT nutzen sollte. Das schafft Vertrauen! Denken Sie an meine Idee des Finanz-ab-raters – und was Sie damit alles an wirklich tollen und auch für den Kunden hilfreichen Content erschaffen könnten.

Marketing in eigener Sache

Erlaubtes Empfehlungsmarketing

Neue Kundenverbindungen sind für den Fortbestand des eigenen Unternehmens unerlässlich. Wer gänzlich aufhört, seinen Bestand zu erweitern, stirbt.

Dabei wird das Empfehlungsmarketing immer wieder als wichtiges Kundengewinnungselement genannt. Die Frage am Anfang oder Ende des Beratungsgesprächs „Können Sie mir Adressen und Telefonnummern Ihrer Freunde nennen?“, dürfte der Vergangenheit angehören. Zu hoch sind die gesetzlichen Hürden.

Ohne Einwilligung darf niemand per E-Mail kontaktiert werden, und bei Privatpersonen darf kein Telefonanruf erfolgen. Freunde können diese Einwilligung nicht erteilen. Das „heimliche“ Sammeln von Adressen von Freunden der Kunden ist ebenfalls aus Datenschutzgründen verboten. Damit bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten übrig.

Der Kunde muss von sich aus tätig werden. Dabei muss er die Leistung als besonders gut oder als besonders schlecht einstufen. Mittelmaß wird niemals empfohlen bzw. weitererzählt.
Eine gute Übersicht, was Beweggründe für eine Empfehlung sein können, habe ich im VersicherungsJournal gelesen. Erstellt wurde sie von Anne M. Schüller (Management Consulting).

Empfehlungsbereitschaft entsteht insbesondere dann,

  • wenn man hiermit seiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen kann,
  • wenn man dadurch Coolness und Geltungsbedürfnis nähren kann,
  • wenn man zum Wohlergehen Anderer beitragen kann,
  • wenn man sich durch Insider-Wissen oder als Vorreiter profilieren kann,
  • wenn man sich zugehörig und als Teil einer Gemeinschaft fühlen kann,
  • wenn man in Entstehungsprozesse mitgestaltend involviert wurde,
  • wenn etwas Unterhaltsames oder Sensationelles bereitgestellt wird,
  • wenn etwas völlig Neues oder sehr Exklusives offeriert wird,
  • wenn etwas überaus Nützliches oder Begehrenswertes angeboten wird,
  • wenn es etwas zum Gewinnen oder zum (miteinander) Spielen gibt.

Selbst, wenn alle Voraussetzungen beim Kunden bestens sind, denkt er nicht immer daran, einen Anbieter positiv ins Gespräch zu bringen. Deshalb heißt es, seine Kunden ein wenig zu impfen. 30 gute Tipps, die juristisch erlaubt sind, finden Sie auf der Homepage von Anne M. Schüller hier: http://www.empfehlungsmarketing.cc/30-tipps.html

Das Buch zum Thema

Cover-Empfehlungsmarketing

Anne M. Schüller
Das neue Empfehlungsmarketing
Durch Mundpropaganda und Weiterempfehlungen neue Kunden gewinnen
BusinessVillage 2015, 300 Seiten, 29,80 Euro
ISBN: 978-3-86980-312-9

www.empfehlungsmarketing.cc

 

 

Die Autorin

anne-m-schueller_portrait-mit-hutAnne M. Schüller ist Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Empfehlungsmarketing und das Touchpoint Management. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum. 2015 wurde sie in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der Wirtschaft. Weitere Informationen: www.anneschueller.de

2. Auflage Wettbewerbsrecht für Versicherungsvermittler

vj_fleck_wettbewerbsrecht_2_cover_300Vor etwa fünf Jahren ist die erste Auflage meines Buchs „Wettbewerbsrecht für Versicherungsvermittler“ beim Verlag VersicherungsJournal erschienen. Es freut mich, dass ich nicht nur von Juristen und Rechtsanwälten sondern besonders von Vermittlern und Vertriebsleitern für dieses Buch Lob erhalten haben. Es freut mich umso mehr, da ich das Buch für Vermittler geschrieben habe.

Nachdem ich zur ersten Auflage nur positive Rückmeldungen erhalten habe, ist am 1. August 2015 die überarbeitete zweite Auflage erschienen.

 Gestaltet ist das Buch so wie ich Rechtsbrüche gerne habe. Verständlich, mit vielen Beispielen und unterhaltsam. Vor allem, wenn man sich in eine Materie einliest, hilft eine gut geschriebene Einführung mit vielen Erklärungen mehr, als ein aufgetürmter Berg an Paragraphen und dogmatischen Überlegungen.

 In den letzten fünf Jahren ist viel passiert. Daher mußte ich das Buch an vielen Stellen anpassen oder ergänzen, neue rechtliche Entwicklung berücksichtigt, Beispiele aktualisieren. Dazu gehören unter anderem Themenbereiche wie Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Social Media, die Verwendung von Bildern, allgemeine Geschäftsbedingungen bei Versicherungsmakler, Beispiel eines Impressum für Versicherungsvermittler, Provisionsabgabe und vieles mehr. So ist das Buch von rund 160 Seiten auf 230 Seiten gewachsen.

Beziehen kann man das Buch unter folgenden Link.

Schutzengel für Versicherungsangestellte

Ein Interview mit dem Autor Marc Rode

  Schutzengel  Denkt man an Bücher und Versicherungen, so sind es überwiegend Sach- und Fachbücher, die einem einfallen. Warum nicht mal einen heiteren Roman dazu lesen. Der nächste Urlaub kommt bestimmt und wenn man dann ein Buch zum Lachen hat, ist das die beste Entspannung.

  Ein Roman, den man gelesen haben sollte (für Männer wie für Frauen geeignet) ist “Money for Nassing“. An dieser Stelle möchte ich nicht direkt über das Buch sprechen sondern den Autor selbst zu Wort kommen lassen. Es freut mich, dass mit dem Autor, Herrn Marc Rode, ein Interview zustande gekommen ist´.

Fragen: Was sollte der Leser über Sie wissen?

Marc Rode:

Eigentlich gar nichts. Aber gut: Ich habe lange Jahre selbst bei einer Versicherung gearbeitet und räche mich mit meinen Büchern für die unsäglichen Arbeitsbedingungen. Nicht umsonst habe ich für meinen Erstling Money for Nassing eine waschechte Abmahnung bekommen. Inzwischen genieße ich das Leben als Berufsschullehrer.

Frage: Wie muss man sich Ihr Leben vorstellen? Aufregend, wie die Hauptfiguren Ihrer Romane, oder doch ganz anders?

 Marc Rode:

Aufregend ja, aber eher in anderer Hinsicht. Vor zwei Jahren habe ich mir z.B. mal ein Jahr frei genommen und eine Weltreise gemacht. Aber es gibt zugegebenermaßen nicht wenige, die in meinen Büchern autobiographische Züge entdecken.

Frage: Wann kommen Sie zum Schreiben und wieso schreiben Sie überhaupt?

 Marc Rode:

Wie gesagt, ich bin Lehrer, und das auch nur zu 80%, da hat man doch genug Zeit. 🙂

Frage: Sie haben einen eigenen Verlag gegründet. Ist das so viel besser als verlegt zu werden?

Marc Rode:

„Besser“ ist so ein universales Wort. Es ist anstrengender, riskanter, aber definitiv auch befriedigender. Außerdem hatte der Verlag, mit dem ich für die erste Auflage von Money for Nassing zusammen gearbeitet habe (damals unter dem Titel Zuckerwatte in Aspik) ziemlichen Mist bei Satz & Druck gebaut.

Frage: In Ihrem ersten Werk “Money for Nassing“ geht es um einen Versicherungsangestellten, dessen normaler Alltag aus eigenem Antrieb aus den Angeln gehoben wird. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen und warum gerade ein Versicherungsangestellter?

Marc Rode:
Wie gesagt habe ich bei einer Versicherung gearbeitet. Und der im Buch beschriebene Betrug hätte tatsächlich funktioniert, aber leider fehlte mir dazu die kriminelle Energie. Also habe ich den Plan halt anders ausgeschlachtet.

Frage: Auch in Ihrem letzten Roman „Ein Engel zum Fürchten“, geht es wieder um einen Versicherungsangestellten. Worum geht es und was darf der Leser erwarten?

Marc Rode:

Es geht um einen Versicherungsangestellten (was sonst?), der von seinem Schutzengel heimgesucht wird. Eine sehr unglückselige Begegnung für beide Seiten. Was der Leser erwarten darf? Den besten und anspruchslosesten Roman, seit es Schokolade gibt… 🙂

  Über einen echten Schutzengel für Versicherungskunden würden sich besonders die Versicherungsunternehmen freuen. Weitere Informationen zu den Bücher findet man unter: http://www.mad-mac.de/

Dort können die Bücher –für nur 6.90 € inkl. Porto– auch gekauft werden.

Autor: Björn Fleck

Mit diesen sieben Erfolgsfaktoren als freier oder gebundener Versicherungsberater zur lokalen Marke

Buchrezension

Titel: Mit diesen sieben Erfolgsfaktoren als freier oder gebundener Versicherungsberater zur lokalen Marke

Autor: Thomas Ötinger

Erschienen: 2014

Seiten: 57

Preis: Kostenlos

Was erwarte ich bei dem Titel?

 Es geht um 7 Erfolgsfaktoren für die eigene Markenbildung vor Ort. Als Zielgruppe wird schon im Titel der freie oder gebundene Versicherungsberater genannt. Als Jurist vermute ich, dass damit der gebundene oder freie Versicherungsvermittler gemeint ist und dass aber die Wortwahl beabsichtigt ist. Mal sehen ob sich das Rätsel noch auflöst.

Für wen soll das Buch geschrieben sein?

 Diese Frage ist bereits durch den Titel beantwortet. Weiter geht es mit dem Lesen.

 Wie lässt sich der Text lesen/Verständlichkeit?

 Der Text ist verständlich, unterhaltsam und gut lesbar. Es gibt keine Sprünge und so leitet der Autor den Leser von einer zur nächsten Frage, Aussage, Fakten oder Denkaufgaben zum eigenen Unternehmen. Das Buch kann man zu jeder Zeit gut lesen.

Gibt es Bilder und Grafiken, denn ein Bild sagt oft mehr als 1.000 Worte?

 Es gibt zu jedem neuen Erfolgsfaktor ein Bild. Das Bild ist nicht zufällig gewählt. Der Autor erklärt, was es mit dem jeweiligen Thema zu tun hat. So wird Rotkäppchen für Bekanntheit gleichgesetzt wozu und ihr die rote Kappe geholfen hat. So stellt der Autor zu recht die Frage: „Haben Sie ein Rotkäppchen und damit eine eigene Marke, die Sie aus der Flut der Wettbewerber- Angebote heraushebt? Oder sind Sie „nur“ der klassische Versicherungsmakler Max Mustermann, der sein Unternehmen eher im kleinen, bescheidenen aber überschaubaren Rahmen führt und Werbemaßnahmen schlichtweg ablehnt, weil sie nur Geld kosten?“

Inhalt und praktische Tipps?

 Folgende Tipps werden im 1. Kapitel gegeben, um eine lokale Marke zu werden:

1. Der Kunde muss Sie erkennen und ein klares Bild von Ihnen

haben

2. Der Kunde muss wissen, wofür Sie stehen (Positionierung)

3. Der Kunde muss Ihr Dienstleistungsangebot kennen

4. Der Geschäftssitz muss zu Ihrem Anspruch passen

5. Sie müssen den Kunden und sein Leben kennen (emotionale

Bindung)

6. Sie müssen ein aktives Empfehlungsmarketing betreiben

7. Sie müssen durch aktive Werbung das Interesse Ihrer Zielgruppe auf lokaler Ebene fördern und stärken.

 

 Zu diesen sieben Punkten bezieht der Autor Stellung ohne jedoch ganz konkret zu werden oder über allgemein bekanntes hinaus zu gehen.

  Da gibt es Tipps zur Darstellung des Teams, der Delegation von Aufgaben an (neu einzustellende) Mitarbeiter und die eigene Entwicklung zum Experten. Der Leser bleibt dann aber alleine, wie er die „Stichwörter“ umsetzen soll. Nicht umsonst beginnt das letzte Kapitel mit „Jetzt fängt Ihre Arbeit an“.

 Fazit

Erwartung erfüllt?

 Marketing ist wichtig, selbst für Vermittler. Für den Kunden haben Versicherer und Vermittler eine Unterscheidungskraft die von Zebras in einer Herde. Da würde eine rote Kappe bei einem Zebra für den Verbraucher hilfreich sein.

 Das Buch ist kompakt geschrieben und enthält viele wichtige Informationen, über die man nachdenken muss. Schon aus diesem Grund werde ich es noch öfter lesen.

 Persönlich hatte ich mit ein paar Tipps gerechnet, wie Vermittler erfolgreich geworden sind. Gab es leider nicht. Ob „geklaute“ Ideen dann für einen selbst passen, ist nicht immer gesagt aber interessant wäre es schon. Dafür ist das Buch umsonst. Nun wird mehrfach auf das kostenpflichtige Buch des Autors (Sie sind mir vielleicht eine Marke) hingewiesen. Vielleicht gibt es dort Beispiele?

Für wen eignet es sich?

 Das Buch eignet sich für alle Vermittler und Personen, die sich mit Marketing beschäftigen. Wer allerdings keine Zeit zum Nachdenken hat und ein Handbuch sucht, dass ihn an die Hand nimmt und mitführt, für den ist das kostenlose Buch nichts.

Autor: Björn Fleck